Gesetzlich kündigungsfrist arbeitnehmer vs vertraglich Enthält Dein Arbeitsvertrag keine eigene Regelung zu den Kündigungsfristen oder verweist er auf das Gesetz, gilt die gesetzliche Frist aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch. Sie beträgt. 1 Die gesetzliche Kündigungsfrist von vier Wochen bleibt für den Arbeitnehmer unabhängig von der Dauer des Arbeitsverhältnisses unverändert. Für. 2 Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind grundsätzlich frei im Arbeitsvertrag von den gesetzlichen Regelungen abweichende Kündigungsfristen zu. 3 Dem obersten deutschen Arbeitsgericht zufolge kann eine einzelvertraglich vereinbarte Kündigungsfrist die gesetzliche nur dann verdrängen, wenn sie zwingend. 4 Eine Übersicht über die Kündigungsfristen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses die Geltung der gesetzlichen Kündigungsfristen vereinbaren oder. 5 Wird im Arbeitsvertrag eine Kündigungsfrist und ein bestimmter Kündigungstermin vereinbart, muss ein Günstigkeitsvergleich der vertraglichen Kündigungsfrist mit den gesetzlichen Regelungen. 6 Laut Bürgerlichem Gesetzbuch können Arbeitnehmer mit einer gesetzlichen Kündigungsfrist von vier Wochen zum oder zum Ende des Kalendermonats kündigen. Ist im Vertrag aber explizit etwas anderes vereinbart (und unterschrieben) worden, so gelten diese vertraglichen Bestimmungen. 7 Juni oder Dezember des Jahres“ mit der gesetzlichen Kündigungsfrist von sieben Monaten zum Monatsende gemäß § Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 BGB. In dieser Konstellation gewährte die vertragliche Kündigungsfrist in acht von zwölf Monaten des Kalenderjahres dem Arbeitnehmer den besseren Schutz. 8 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)§ Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen. (1) Das Arbeitsverhältnis eines Arbeiters oder eines Angestellten (Arbeitnehmers) kann mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden. 1. zwei Jahre bestanden hat, einen Monat zum Ende eines Kalendermonats. 9 Tipp: Nutzen Sie unser Online Tool um die Kündigungsfrist zu berechnen. Kündigungsschutz für Arbeitnehmer. Trotz der Kündigungsfreiheit sind Kündigungen aus missbräuchlichen Motiven nicht erlaubt. Der Arbeitgeber hat bei besonderen Arbeitnehmergruppen den gesetzlich vorgeschriebenen Kündigungsschutz zu berücksichtigen. vertragliche kündigungsfrist kürzer als gesetzliche 10 Für die Arbeitnehmerkündigung gilt die Grundkündigungsfrist des § Abs. 1 BGB. Wurde diese arbeitsvertraglich unter Verstoß gegen das Gesetz verkürzt, muss. 11